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Neue App will Sportler flexibler machen

Immer und überall Sportangebote nutzen können, ob im Verein oder im Fitnessstudio, aber ohne zwangsläufig Mitglied dort werden zu müssen – das ist die Vision einer neuen App aus Kleve. Per Crowdfunding suchen die Gründer Unterstützung.

Wir sind alle leidenschaftliche Sportler“, verrät Julian Onstein, einer der Gründer von Sportlocals. „Wir sind alle viel unterwegs und wollen Sportangebote zu jeder Zeit an jedem Ort und das möglichst komprimiert.“ Daraus entstand die Idee zu „Sportlocals“. Mit der App kann jeder Sportangebote finden oder einstellen. Mit wenigen Klicks zeigt sie die Sportangebote in der Umgebung an.

Im Gegensatz zu Apps wie „Meetup“ beschränkt sich „Sportlocals“ nicht nur auf den privaten Bereich. Hier können beispielsweise auch Vereine oder Fitnessclubs Angebote einstellen. „Ich kenne das selber: Man ist in einer fremden Stadt und dann gibt es in den Fitnessstudios und Vereinen nur Angebote für eine Monatsmitgliedschaft.“ Bei Sportlocals können Vereine dann Angebote für einen Tag oder ein bestimmtes Sportevent einstellen. Bezahlt wird auch direkt in der App.

„Sport muss sich nicht länger verstecken“, sagt Joscha Gratz. Per Crowdfunding wollen er und seine beiden Mitgründer das Geld für die Entwicklung der App einsammeln. 7500 Euro sollen bis zum 31.10.2016 zusammenkommen. Jeder kann einen Teil der Summe beitragen. Je nach Höhe des Beitrags gibt es ein T-Shirt, ein Buch oder auch ein ganzes Sportevent als Dankeschön.

„Das Coole ist ja auch, dass man dadurch ganz neue Sportarten entdecken und ausprobieren kann“, wirft Julian ein. Er ist für Social Media und das Marketing zuständig. Er und die anderen beiden Gründer kommen aus Kleve. Ingo ist für den Bereich IT und Kommunikation zuständig und Joscha, der „Allrounder und Sportjunkie“, hatte bereits ein eigenes Startup mit dem Namen #lovesmileevents und eine eigene Bar, die er aber beide verkauft hat.

Die App „Sportlocals“ soll im Sommer 2017 auf den Markt kommen. Allerdings beschränkt sich das Angebot erst einmal auf Kleve und die Gemeinden Kranenburg und Bedburg-Hau. „In diesem Bereich haben wir unser Netzwerk und dort fühlen wir uns sicher“, erklärt Joscha Gartz, von dem die Idee für die App stammt. Sollte die App erfolgreich ankommen, könnte sich das Trio auch vorstellen, das Angebot irgendwann auf den gesamtdeutschen Markt auszubauen.

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