Düsseldorf Nachrichten

Grüne fordern: Migranten beim Gründen helfen

Migranten sind aufgrund von Sprachbarrieren oder mangelnder Informationsangebote oftmals von Beratungs- und Förderhilfen zur Unternehmensgründung abgeschnitten. Die Grünen fordern deshalb eine stärkere Vernetzung und mehr Unterstützung für Menschen mit Migrationshintergrund, die sich mit einem Startup selbstständig machen wollen.

Der Imbiss mit chinesischem Essen, der kleine Laden mit Fladenbrot und Schafskäse oder das Büdchen mit Zigaretten und Zeitungen: Wenn es um ausländische Unternehmer geht, entstehen schnell Klischees. Eine neue Studie zeigt aber, dass Migranten auch außerhalb des Niedriglohnsektors zahlreiche Arbeitsplätze schaffen, sagt die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Aus diesem Grund bringt die Partei das Thema beim Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften morgen auf den Tisch. Die Stadt könne mit vergleichsweise moderatem Aufwand einen großen Beitrag zur Förderung gründungswilliger Migranten leisten. Diese seien jedoch oftmals von Beratungs- und Förderangeboten abgeschnitten und würden nicht informiert. Die Grünen möchten eine geeignete Strategie entwickeln, um diese Situation zu verbessern. Sie fragt im Wirtschaftsausschuss nach, wie viele Unternehmen von Migranten es in Düsseldorf gibt, welche Angebote es für Gründer mit Migrationshintergrund gibt (städtisch und nicht städtische) und wie viele Personen an diesen Maßnahmen teilnehmen. Die Grünen empfehlen eine stärkere Vernetzung, zusätzliche Angebote sowie eine wissenschaftliche Betrachtung der Lage, um auf lange Sicht die Vielfalt der Wirtschaft zu stärken.

Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Tourismus und Liegenschaften tagt morgen öffentlich ab 16 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses am Marktplatz 2.

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