NRW

Junge Firmen-Bosse machen Praxistest mit Wundertassen

Mischa Nikolic und Tom Becker studieren an der Fontys International Business School aus Venlo. Für ein Projekt gründeten sie eine Mini-Firma. Ihre Wundertassen gab es jetzt in Weeze.

Die Tasse sieht eher unspektakulär aus. Der Bottich in der Hand von Mischa Nikolic ist schlicht und schwarz. Doch als Tom Becker heißes Wasser in den Becher schüttet, wird es interessant: Wie von Zauberhand löst sich die schwarze Farbe in Nichts auf, die Tasse wird weiß und ein kleiner Elch kommt zum Vorschein.Ein besonderer Lack ist der Trick, der für den verblüffenden Effekt sorgt. Die Idee zu der Tasse hatten die beiden Studenten der Fontys International Business School aus Venlo. Dort sind sie auf dem Weg zum Bachelor of Science.

Für ein Projekt haben sie die Aufgabe, eine eigene Mini-Firma zu gründen. So entstand das Mini-Unternehmen, das die Zaubertassen jetzt auf verschiedenen Weihnachtsmärkten in der Region anbietet. Idee, Konzept, Logos und Verpackung – ales haben die beiden Studenten selbst entwickelt. Produziert werden die Tassen bei einer Firma in Geldern. Den Verkauf wiederum übernehmen die beiden Studenten dann selbst. Firmen-Chefs direkt an der Kasse gewissermaßen.

Von der Aktion sind die beiden begeistert. „Hier können wir unsere Erfahrungen aus dem Studium wirklich praktisch umsetzen“, sagt Mischa Nikolic. Der 20-Jährige stammt aus Düsseldorf und hat sich für die Uni in den Niederlanden entschieden, weil dort eben mit einem umfangreichen Praxisteil gearbeitet wird. Auch dass dort auf Englisch gelehrt wird, hat die beiden überzeugt. „Hier triffst du Leute aus der ganzen Welt, die Uni ist international aufgestellt“, sagt Tom Becker, der aus Viersen kommt. Spaß macht auch, dass die Kommilitonen bei der Aktion direkt nebenan sind. Denn die Uni ist mit 25 dieser Mini-Firmen in der Region unterwegs. Den Terminal am Airport Weeze verwandelten sie jetzt zu einem ganz besonderen Weihnachtsmarkt, auf dem Produkten angeboten wurden, die es sonst nicht oder nur selten auf solchen Märkten gibt: ein Rucksack etwa, der sich im Handumdrehen in eine Decke verwandeln lässt – das ideale Accessoire für den Festival-Besuch. Oder eine Tasse, die oben am Griff eine kleine Kerbe hat. Dort kann der Teebeutel bequem hochgezogen und eingeklemmt werden – so fällt das ärgerliche Kleckern mit dem Teebeutel weg.

Und für den guten Zweck sorgen die Nachwuchs-Firmenbosse auch noch. Tom und Mischa spenden 20 Prozent ihrer Einnahmen an die Krebshilfe.

Foto: Sebastian Latzel
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