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Patronus bietet Sicherheitslösung für Websites von Startups

Viele Webseiten von kleineren Unternehmen oder Startups müssen nach einem Cyber-Angriff innerhalb von sechs Monaten schließen. Ihre Webseiten weisen zu viele Sicherheitslücken auf und sind damit ein leichtes Ziel für Angreifer. Mit der Software Patronus.io soll denen geholfen werden, die sich keine teure Sicherheitsberatung leisten können.

Oft bekommt man als Kunde gar nicht mit, wenn ein Unternehmen gehackt wird. „Die Idee des 17-jährigen Superhackers, der im Keller sitzt und sich in große Unternehmen einhackt, ist ein Irrglaube“, so Matthias Friese von Patronus.io in der „Sendung mit dem Internet“ bei Antenne Düsseldorf, die in Zusammenarbeit mit RP ONLINE entsteht. Mittlerweile sei die Hackerbranche sehr professionell geworden, sodass gerade mit Erpressungsfällen viel Geld umgesetzt wird. Hacker greifen Datenbanken an, sperren sie und geben sie nur gegen eine Geldsumme wieder frei. Meistens seien es aber nur kleinere Beträge, sodass es nicht zur Anzeige bei der Polizei kommt.

Einmal gehackt sehe es für kleinere Unternehmen und Startups jedoch schlecht aus, sagt Friese. Gerade wenn diese abhängig von den Einnahmen ihrer Webseite sind, wie zum Beispiel Onlineshops. Der Shop müsse meistens offline gehen, Kunden können keine Bestellungen tätigen und wollen ihre Daten nicht mehr an ein gehacktes Unternehmen weitergeben.

Patronus überwacht Website und legt Backups an

Ein Problem das kleinere Webshops haben, ist demnach, dass sie oft auf CMS-Systeme wie zum Beispiel WordPress zurückgreifen, da diese einfach in der Bedienung und schon fertig gebaut sind. Diese können laut Friese allerdings nicht selbst administriert werden, würden keine vernünftigen Updates machen und es würden Plugins installiert, durch die viele Sicherheitslücken entstehen.

Für solche Unternehmen hat Friese zusammen mit seinem Team die Software Patronus.io entwickelt, die vor solchen Angriffen schützen soll. Diese muss nicht erst auf dem Computer installiert werden, sondern kann direkt über das Internet aufgerufen werden. Dort kann man seine FTP Daten hinterlassen und wird dann mithilfe der Software geschützt. Diese überwacht dann die eigene Webseite, legt regelmäßig Backups an und prüft den Code der Seite automatisch auf Sicherheitslücken.

Doch ist man damit dann wirklich geschützt? „100-prozentigen Schutz kann man nie garantieren. Letztendlich kann Patronus einen großen Teil der Angriffe abfangen und den Sicherheitsstandard um 70 bis 80 Prozent erhöhen“, sagt Friese. Ausgelegt ist das Programm laut ihm somit für mittelständige Unternehmen, Startups und Selbstständige, die sich keine große IT-Abteilung leisten können.

Hier geht es zum Podcast der „Sendung mit dem Internet“.

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