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Krefelder Start-up hilft Welthungerhilfe in Tadschikistan

Der Krefelder Christian Peitz und sein Team sind gestern aufgebrochen, um die Welthungerhilfe in Tadschikistan mit seinem Start-up „Esteem Startup Tajikistan“ zu unterstützen.

Ziel ist das kleine tadschikische Dorf Veshab, wo den Ausläufern des Himalaya-Gebirges liegt. Die Region ist ungefähr vier Stunden von der Hauptstadt Dushanbe entfernt. Die Menschen dort leben hauptsächlich von der Honig-Produktion und dem Verkauf getrockneter Früchte. Um die wirtschaftliche Situation der Bewohner zu verbessern, unterstützt ab sofort ein Team vom Niederrhein die Arbeit der Welthungerhilfe, die vor Ort aktiv ist, mit einem modernen Start-up-Konzept.

Projektleiter ist der Krefelder Christian Peitz, der Tadschikistan bereits 2015 schon einmal besucht hat. Damals brachte er zusammen mit dem ebenfalls aus Krefeld stammenden Marc-Oliver Buchholz in einer privaten Aktion einen mit Honig gefüllten VW-Transporter als Geschenk in die tadschikische Hauptstadt Dushanbe (die RP berichtete). „Zu der Zeit habe ich auch Jens Steuernagel, den Projektleiter der Welthungerhilfe Tadschikistan, kennengelernt“, erinnert sich Peitz.

Projektstart trotz extremer Wetterverhältnisse

Diesmal also fährt der Krefelder beruflich nach Tadschikistan, als Projektleiter des Unternehmens „Esteem Startup Tajikistan“. Am gestrigen Rosenmontag startete die Tour. Mit dabei: Joris Schwarz aus Düsseldorf. „Es war bis vor Karneval gar nicht klar, ob wir überhaupt fliegen können. In Tadschikistan ist es zurzeit bitterkalt, die Dörfer sind tief verschneit und auch die Pässe waren nicht begehbar. Durch die extreme Witterung gab es schon Todesfälle. Trotzdem haben wir uns entschieden, zu fliegen. Wir hoffen, dass wir die meisten Termine wahrnehmen und uns einen guten Eindruck von den Arbeitsbedingungen vor Ort verschaffen können“, erklärt Peitz. Während der Projektleiter vor Ort eine Business-IST-Analyse durchführen und zu diesem Zweck Bauern, Mitarbeiter und Vertriebler treffen wird, ist Joris Schwarz für die Foto- und Videodokumentation des Projektes zuständig. Aus dem Material soll anschließend ein Film produziert werden, der in Programmkinos laufen soll und später auch online abrufbar sein wird.

Arbeit nicht nur vor Ort, sondern auch in Deutschland

Und auch diesmal können Interessierte das Abenteuer über einen Reiseblog in den sozialen Medien verfolgen. „Es ist etwas ganz Neues, was wir planen, und wir wissen natürlich nicht, ob es klappen wird. Die Welthungerhilfe kooperiert zum ersten Mal mit einem solchen Projekt. Es bleibt also spannend“, sagt der Krefelder. Zurück in Deutschland wird ein Team aus festangestellten und freien Mitarbeitern, darunter Designer, Fotografen, Marketing- und Produktstrategen, die gesammelten Informationen auswerten und ein Start-up-Unternehmen gründen. Ziel ist die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Menschen in dieser Region zu menschenfreundlichen Bedingungen.

In weiteren Schritten werden dann die Beobachtungen zusammengefasst, es wird eine Handlungsempfehlung herausgearbeitet und schließlich sollen die Maßnahmen zur Verbesserung vor Ort eingeleitet und umgesetzt werden. Angedacht ist beispielsweise, die Dorfbewohner zu schulen und ihre Produkte weiterzuentwickeln. „Erst wenn das Projekt gut läuft und die Menschen in Tadschikistan zufrieden sind, werden wir wissen, ob unser Konzept aufgeht“, sagt Christian Peitz und freut sich auf die abenteuerliche Reise.

In dem kleinen Dorf Veshab in den Ausläufern des Himalaya-Gebirges leben die Menschen hauptsächlich von der Honig-Produktion und vom Handel mit getrockneten Früchten. Das Dorf ist Ziel der kleinen Reisegruppe, die gestern vom Niederrhein aufgebrochen ist.

Das junge Team sucht noch weitere Sponsoren, die das Start-up-Unternehmen unterstützen möchten. Informationen auf der Facebook-Seite „Esteem Startup Tajikistan“ oder unter info@esteem-startup.com sowie unter www.esteem-startup.com/

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