Düsseldorf Vorgestellt

Das sind die modernsten Arbeitsplätze in Düsseldorf

Schaukel im Flur, Skilift im Besprechungsraum oder Arbeiten von wo man Lust hat – dank innovativer Bürokonzepte muss längst niemand mehr allein in dunklen Räumen sitzen. Wir stellen die modernsten Arbeitsplätze Düsseldorfs in 360-Grad-Bildern vor.

Schaukel im Flur, Skilift im Besprechungsraum oder Arbeiten von wo man Lust hat – dank innovativer Bürokonzepte muss längst niemand mehr allein in dunklen Räumen sitzen. Wir stellen die modernsten Arbeitsplätze Düsseldorfs in 360-Grad-Bildern vor.

Garage Bilk – das Silicon Valley von Düsseldorf

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In den Mietbüros der Garage Bilk wird in Düsseldorf realisiert, wovon sonst nur im Zusammenhang mit dem Silicon Valley die Rede ist: Die insgesamt 800 Quadratmeter Fläche sind speziell für Start-ups ausgelegt und sollen vor allem Raum für Kreativität bieten.

Entsprechend der schnelllebigen Gründerszene sind die Mieten für Büros niedrig, die Kündigungsfristen kurz und die Räumlichkeiten geprägt von industriellem Design. In diesen Mietbüros sitzen ausschließlich kleine Start-ups, deren Gründer nicht von zu Hause aus arbeiten wollen – und denen der Austausch mit anderen kreativen Köpfen wichtig ist. Außerdem gibt es größere Räume für Gruppenarbeiten, die wegen der kreativen Atmosphäre inzwischen sogar so beliebt sind, dass sie auch von Unternehmen wie Bayer oder Ergo zum Brainstormen angemietet werden.

Begegnung steht in dem offenen Raumkonzept im Vordergrund. Das merkt man besonders auf der dritten Variante von Arbeitsfläche, dem „Coworking Space“, eine Art Großraumbüro, dass sich Selbständige miteinander teilen. Feste Arbeitsplätze gibt es hier genauso wie auch mobile. Wie in „Coworking Spaces“ üblich, klappt man einfach seinen Laptop zusammen und setzt sich zu jemandem an den Tisch. Noch Ende 2016 will die Garage Bilk den „Factory Campus“ in Lierenfeld eröffnen. Dort soll ein modernes Bürokonzept auf über 34.000 Quadratmetern entstehen.

Vodafone – leben wo man arbeitet

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„Campus“ nennen die 5000 Mitarbeiter von Vodafone in Düsseldorf ihren Arbeitsstandort. Auf rund 90.000 Quadratmetern findet man hier fast alles, was man zum Arbeiten und zum Leben braucht. Es gibt eine Kindertagesstätte, einen Gebetsraum, eine Reinigung, ein Fitnessstudio, zwei Cafés, ein großes Restaurant, W-Lan auf dem gesamten Gelände und eine Anwesenheitspflicht von 50 Prozent. Wer es für nötig hält, von zu Hause aus zu arbeiten, kann das somit ohne Probleme tun.

Jeder Mitarbeiter bekommt einen Laptop und ein Handy und kann sich damit von überall in das Vodafone-System einloggen – und zwar auch innerhalb des Hauses. Zwar gibt es feste Arbeitsplätze, allerdings kann sich im Sinne eines „Coworking Spaces“ auch jeder an einen anderen Schreibtisch setzen, wenn das etwa für Gruppenarbeit erforderlich ist. Umgesetzt wird dieses Konzept auch von den Geschäftsführern, die ebenfalls im Großraumbüro sitzen. Jede etwa 1000 Quadratmeter große Etage wird von mehreren sogenannten „Think Tanks“ durchzogen. Das sind kleine Räume, in die sich Mitarbeiter zu einem privaten Gespräch, einer Kurzkonferenz oder zum Brainstorming zurückziehen können.

Ernst & Young – arbeiten mit Weitblick

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Im 22. Stock direkt am Graf-Adolf-Platz gelegen, befindet sich das Büro der „Ernst & Young“-Unternehmensberatung. Vor allem der Blick über ganz Düsseldorf fällt Besuchern direkt ins Auge, gefolgt von den technischen Spielereien. Vor jedem Konferenzraum befindet sich ein Tablet, das per Ampelsystem anzeigt, ob der Raum frei ist oder nicht. Reservierungen können so rund um den Globus vorgenommen werden – und, wenn das Tablet auf rot steht, platzt auch sicher niemand mehr in das Gespräch. 

Ähnlich wie bei Vodafone wird auch bei „Ernst & Young“ auf Großraumbüros im Sinne eines „Coworking Spaces“ gesetzt. Allerdings spricht man hier von „Plug and Play“, das bedeutet, die Unternehmensberater haben keine festen Sitzplätze, sondern können ihre Laptops überall einstecken. Entsprechend müssen alle Arbeitsplätze sauber hinterlassen werden. Außerdem gibt es eigene „Think Tanks“ für Skype-Gespräche mit Klienten. 

Rheinfabrik – echtes Start-up-Gefühl

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In der Rheinfabrik wird die App der Hotelvergleichsseite Trivago programmiert. Besucher erleben hier dennoch alles andere als Unternehmensatmosphäre. Direkt am Eingang befindet sich ein kleines „Star Trek“-Zimmer, dass in Orange gehalten ist, ein Poster der Erdkugel zeigt und an dessen Tür „Pille“, in Anlehnung an den „Star Trek“-Doktor, zu lesen ist. Wer Ruhe braucht oder ein Nickerchen machen möchte, zieht sich einfach hierhin zurück. Alternativ gibt es auch das „Eisenhower-Zimmer“, in dem zwei Ledersessel, Bücher und eine Sammlung edler Whiskeys zum Verweilen einladen. Insgesamt 35 Mitarbeiter tüffteln in dem Großraumbüro an der Trivago-App. Sie sind zweigeteilt in ein Android- und ein iPhone-Lager. Zwischen den beiden befindet sich ein Wintergarten samt Smoker und Kugelgrill für angenehme Abendstunden bei schönen Tagen.

Trivago – Kreativität an jeder Ecke

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Wer bei Trivago, – einem Unternehmen, das eine Webseite zum Preisvergleich von Hotels betreibt – zur Tür reinkommt, muss mit einer kreativen Reizüberflutung rechnen: Jeder Konferenzraum steht hier unter einem eigenen Motto. Der Raum „Viersen“ beispielsweise ist in Orange gehalten, es ist ein Fahrrad darin, die Wände sind mit Kühen bemalt und es kleben Gartenutensilien wie Handschuhe und Schaufeln daran. Die Firma erstreckt sich über jeweils drei Etagen in drei Gebäuden rund um das „Sky Office“ in Golzheim. Die Etagen bestehen aus Großraumbüros, welche die Mitarbeiter selbst gestalten können und von kleinen „Think Tanks“ durchzogen sind. Das können Kajüten sein, in denen man sogar schlafen kann, oder auch kleine Wohnzimmer mit Schreibtischen, in die man sich für mehr Ruhe zurückziehen kann. In den Aufenthaltsräumen stehen Billard- und Kickertische, es gibt einen Fitness- und einen Meditationsraum sowie eine hauseigene Abwandlung von Facebook, auf der sich die Mitarbeiter miteinander vernetzen können. 

Jeder entscheidet selbst, wann er morgens anfängt und abends aufhört. Sogar die Menge der Urlaubstage sucht man sich selbst aus – einzige Auflage: Man muss seine Aufgaben schaffen. Einmal im Monat gibt es außerdem die „Trivago Academy“. Dann kommen internationale Redner und erzählen etwa von einer Reise über die Weltmeere oder davon, wie jemand Monate lang im chinesischen Kloster meditiert hat. Reisefieber liegt in dem 1000 Mann starken Unternehmen auf jeden Fall in der Luft – schon alleine, weil innerhalb von fünf Metern über den Flur, mindestens vier Sprachen zu hören sind.

Wunschgutschein – wie ein Spielplatz für Erwachsene

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Die Hauptzentrale von Wunschgutschein zog Anfang des Jahres aus ihren eher klassischen Büroräumen am Prinzenpark in eine neue Anlage in der Stadtmitte. Mit dem Standortwechsel vollzogen sich auch einige Änderungen in Sachen Inneneinrichtung. Das neue Büro, indem die Bereiche Entwicklung und Marketing ein neues Zuhause gefunden haben, ist ausgestattet mit allerlei Spielereien wie einer Tischtennisplatte, Nerf-Guns und sogar zwei Schaukeln. Das neue Konzept setzt auf eine Wohlfühl- und Wohnungsatmosphäre, inklusive gemütlicher Ledersessel. Daneben gibt es aber auch eher unkonventionelle Möbelstücke. So werden aus Flugzeugtrolleys, die zuvor noch gefüllt mit Tomatensaft und kleinen Snacks über Flugzeuggänge geschoben wurden, kurzerhand Aufbewahrungsboxen für Unterlagen und weitere Kleinigkeiten neben dem Schreibtisch.

Generell zieht Wunschgutschein bei ihrem Konzept keine klare Grenze zwischen Arbeit und Leben. Daher kommt es auch schon mal häufiger vor, dass die neun Mitarbeiter nach getaner Arbeit den Tag mit Grillen und dem ein oder anderen Bierchen auf der Dachterrasse ausklingen lassen.

Sipgate – der Spirit zählt

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Wie es sich für eine jüngere und hippe Firma gehört, hat Sipgate natürlich auch einen Kicker, übergroße Boards mit darauf drapierten Klebezetteln und gemütliche Ledersessel. Doch für die rund 120 Mitarbeiter zählt viel mehr der Spirit und das innovative Unternehmenskonzept. Denn: Sipgate arbeitet „lean“ und „agil“. Vereinfacht bedeutet das, dass es keine Titel, keine Manager, keine Abteilungen, keine Gehaltsverhandlungen, keine Budgets und keine Überstunden gibt . Jeder arbeitet exakt 40 Stunden pro Woche. Überstunden sind nicht gern gesehen, da laut Sipgate länger arbeiten nicht zwangsläufig zu mehr oder besseren Ergebnissen führt.

Ein weiteres Beispiel für dieses Konzept ist der „Open Friday“, an dem alle Mitarbeiter das machen können, was ihrer Meinung nach für die Firma am wertvollsten ist. So finden in diesem Rahmen jeden zweiten Freitag kleine Konferenzen statt, bei denen über eigens ausgesuchte Themen diskutiert wird. Diese können sich auf die Arbeit beziehen, aber auch Diskussionen über Galapagos und Achterbahnen wurden schon geführt. Verpflichtend ist dieses Angebot nicht, dennoch nehmen rund zwei Drittel der Belegschaft daran teil.

Den Mitarbeitern von Sipgate steht neben solchen Angeboten auch ein eigenes Restaurant und eine Kinderbetreung zur Verfügung. Die großen und offenen Büroräume werden nach der Arbeit auch gerne als Locations für Konferenzen oder musikalische Auftritte genutzt.

Update: In einer früheren Version hatten wir berichtet, dass der Factory Campus im Medienhafen eröffnen wird und 30.000 Quadratmeter groß sein soll. Er wird jedoch in Lierenfeld auf einer Fläche von 34.000 Quadratmetern entstehen. Das haben wir aktualisiert.

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