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Startups in Mönchengladbach (2): Frischer Wind für den Wandertourismus

Pressebild, Foto: MEGAMARSCH

Ist Mönchengladbach ein guter Standort für Start-ups? Auch in der Vitusstadt gibt es eine aktive Gründerszene. Einige haben im Coworking-Space CO 21 an der Hindenburgstraße ihren Startplatz gefunden. Wir stellen einige vor, heute: Megamarsch.

„Wer eine Idee hat und online fit ist, sollte damit einfach mal ins Netz gehen und ausprobieren, ob es funktioniert“, sagt Marco Kamischke vom Start-up „Megamarsch“. Was als Wanderung mit ein paar Gefährten geplant war, wurde für ihn und seinen Geschäftspartner Frederick Hüpkes zum persönlichen „Megamarsch“. Kamischke und Hüpkes organisieren Wanderungen im großen Stil. Seit 1. Oktober haben sich die Unternehmer im CO 21 eingemietet.

Beide kennen sich von der Fontys in Venlo. Hüpkes studierte dort Marketing, Kamischke ist gelernter Veranstaltungskaufmann. „In den meisten Fällen reicht erst einmal ein Gewerbeschein, dann kann man sich langsam an alles herantasten. Gladbach bietet gute Chancen für Gründer“, sagt Hüpkes. Das „Megamarsch“-Angebot hat’s in sich: Die Strecke „Köln“ reicht von Brühl über den Römerkanal-Wanderweg in die Eifel, satte 100 Kilometer in 24 Stunden.

Ein Hamburg-Marsch ist in Planung. Die Anmeldung erfolgt über die Homepage, die Teilnehmer sind für An- und Rückreise selbst verantwortlich, alles andere wird von „Megamarsch“ vor Ort organisiert. Ziel sei es, weitere Städte ins Boot zu holen, sagen die Gründer. „Wir bringen wieder frischen Wind in den Wandertourismus und machen ihn durch den Wettbewerbsgedanken wieder cool“, findet Kamischke.

Auf dem Bild: Gruppe Finischer einer Megamarsch-Tour (Quelle: Pressebild Megamarsch)

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