NRW Vorgestellt

Die Nutella-Alternative vom Niederrhein

Die Bio-Nuss-Nougat-Creme der Firma Nusweet ist vom Naturkost-Magazin Schrot & Korn zum „Lieblingsprodukt 2018“ gewählt worden. An der Rezeptur hat Heilpraktiker Berthold Taube mitgewirkt.

Berthold Taube hat am 4. Januar ein Heimspiel – sozusagen. Der Heilpraktiker und Diplom-Chemiker vom Fusternberg ist in seiner Funktion als Key-Account-Manager, der sich als bundesweit tätiger Handelsvertreter um besonders wichtige Kunden des Hamburger Bio-Lebensmittelherstellers Nusweet kümmert, von 10 bis 15 Uhr im Bioladen, Am Spaltmannsfeld 19, zu finden. Dort stellt er unter anderem die Nusweet Nuss-Nougat-Creme vor, die jeder probieren kann.

Das Besondere an der dunkelbraunen Creme ist, dass die Nutella-Alternative mit in Indonesien aufwendig hergestelltem, aber nicht nach Kokos schmeckenden Kokosblütenzucker zubereitet wird. Gesünder soll das sein, sagt Taube. Die Creme ist jetzt vom Naturkost-Magazin Schrot & Korn zum „Lieblingsprodukt 2018“ gekürt worden. Die Januar-Ausgabe dieses Magazins wird in jedem Bio-Supermarkt ausliegen.

Die Basis für dieses „Lieblingsprodukt“ stammt von Taube, der schon seit Jahren privat entweder nur Rohrohrzucker verwendet oder gar keinen Zucker. Denn herkömmlicher weißer und auch brauner Zucker sei schädlich, sagt der 46-jährige Heilpraktiker. „Zucker sorgt dafür, dass Arterien angekratzt werden.“ Weil Nusweet-Gründer und Chef Stefan Ernst lange von einer alternativen hochwertigeren Bio-Nussausstrich träumte, machte sich Berthold Taube vor gut eineinhalb Jahren an die Arbeit und begann, in seinem Haus auf dem Fusternberg mit dem Kokosblütenzucker zu experimentieren.

Zunächst röstete er Haselnüsse, schrotete sie und gewann durch Pressen ein Öl, das er vor allem mit Kokosblütenzucker und fettarmen Kakao mischte – die Geburtsstunde der kalorienarmen Nutella-Alternative. „Das Besondere ist, dass der Kokosblütenzucker eine langkettige Sacharosemolekülkette aufweist, welche vom Körper leichter in Fruktose und Glukose aufgespalten werden kann“, erklärt der Heilpraktiker. Seine Formel diene dem Hersteller der Creme als Grundlage, sagte er nicht ohne Stolz.

Wenn Taube von den Vorzügen des Alternativzuckers, den er vor gut 15 Jahren in einem Geschäft in Dinxperlo (Niederlande) erstmals entdeckt hatte, erzählt, gerät er ins Schwärmen – und verliert sich dabei gerne in hochwissenschaftlichen Erklärungen. „Ich weiß, dass das für einen Laien wenig verständlich ist. Aber wenn ich erkläre, dass Kokosblütenzucker Mineralstoffe und Vitamine enthält und man dann noch die Creme probiert, muss ich nichts mehr erklären. Der Geschmack sagt einfach alles.“

Da Bio-Produkte deutlich teurer sind als konventionell hergestellte Lebens- und Genussmittel, schlagen sich die Zutaten auch im Endpreis nieder. Das 180-Gramm-Glas der Nusweet-Creme kostet regulär 6,99 Euro. Berthold Taube hofft nun, dass demnächst vielleicht auch die Profikicker seines Lieblingsvereins Borussia Mönchengladbach gefallen an der Creme finden. Nach Angaben von Taube hat es bereits Gespräche gegeben mit den zuständigen Mitarbeitern der niederrheinischen Borussia, die für den äußerst wichtigen Bereich der Ernährung zuständig sind.

Foto: Nikolei

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