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Studenten erarbeiten Hilfe für Start-up-Firmen

Die Hochschule Niederrhein aus Krefeld hat ein Projekt für Start-up-Unternehmen ins Leben gerufen. Es geht darum, Existenzgründern Hilfestellung zu geben und die Initiative zu stärken.

Krefelds Gründerszene läuft der in umliegenden Kommunen hinterher. Während Städte wie Mönchengladbach, Düsseldorf oder weite Teile des Ruhrgebiets teils sehr viele Neugründungen von Start-Ups in den verschiedensten Bereichen verbuchen, ist Krefeld hier eher unterrepräsentiert. Das zeigt sich auch an der Hochschule Niederrhein, wo zwar seit längerer Zeit eine Seite mit einigen Hilfen für Existenzgründer auf der Homepage besteht, diese ist aber sehr versteckt und mithin kaum zu finden, relativ unübersichtlich und auch inhaltlich durchaus ausbaufähig. Auch in der Stadt waren Hilfestellungen bislang eher schwierig zu finden.

Das aber soll sich alsbald ändern. Die Stadt setzt in der Wirtschaftsförderung verstärkt auf Existenzgründer und stellt sich hier neu aufund auch die Hochschule will in dem Bereich zukünftig mehr Initiative zeigen. Und so rief sie ein Projekt ins Leben, in dem Studenten in einer Semesterarbeit Hilfestellungen für Start-Ups erstellen. Das erste Ergebnis dieser Arbeit war eine Facebook-Präsenz. Unter dem Namen „GetUp StartUp“ erstellten sie eine Gruppe, in der sie allerlei Informationen, Artikel und Termine zum Thema sammeln. Außerdem sollen (unter anderem) hier auf Dauer Gründer, Unterstützer, Geldgeber und Berater zusammengeführt werden.

Doch auch besagte Seite auf Hochschul-Homepage überarbeiten die Fünf Teilnehmer. In Zusammenarbeit mit ihren Betreuern Prof. Buxbam und Dr. Wahle, sowie der studentischen Hilfskraft Sumona Sen erstellen Projektleiter Jacob Siever, Cansu Ger, Sabrina Küsters, Dennis Lindner und Benedikt Kantert unter anderem ein Glossar eine Beratung zur richtigen Gesellschaftsform und weitere Artikel zum Thema, zu Fördermitteln und so weiter. Außerdem organisieren sie für den 26. Januar eine große Veranstaltungen unter dem Titel „GetUp KR – Eigener Chef werden, aber wie“. Dabei sollen Menschen, die mit dem Gedanken an eine Unternehmensgründung spielen, vernetzt und beraten werden.

Vorträge von mehreren Existenzgründern mit deren Erfahrungsberichten werden dort ebenso zu hören sein. Die Studenten arbeiten auch intensiv mit der Stadt zusammen, in der die Verantwortlichen den Bedarf erkannt haben. „In anderen Städten wie Mönchengladbach gibt es so etwas schon seit gut drei Jahren“, berichtet Kantert. „Wir wollen nun in der Stadt Krefeld nachziehen und Gründern die richtigen Informationen an die Hand geben und Menschen zusammenbringen.“

„In Krefeld gibt es bislang nur eine sehr kleine Gründerszene, die sich vorwiegend im Gaming abspielt. DAs ist schade, denn durch die Hochschule haben wir hier viel Know-How, das abwandert. Das zu ändern wollen wir helfen“, fügt Sievert hinzu. Das Projekt ist zunächst auf ein Semester angelegt, doch schon jetzt zeichnen sich Folgeprojekte mit neuen Gruppen ab. Die Betreuer werden dabei die gleichen bleiben. Und so soll die Hochschule dazu beitragen, den Mut zur Existenzgründung in Krefeld zu stärken und die Stadt damit um einige vielversprechende Unternehmen reicher zu machen.

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