Düsseldorf

Vermittler zwischen Spendern und Hilfsprojekten

Die Spendenbereitschaft ist bei vielen Menschen groß. Doch wen unterstützen? Und ist das seriös? Und wie funktioniert das genau? Dabei hilft das Startup Aid2People.

Soziales Engagement ist ideenreich und grenzenlos. Ob Vereine dafür sammeln, dass bedürftige Senioren in Düsseldorf einen Notgroschen bekommen oder Kinder im Norden von Nigeria in die Schule gehen können: In Deutschland engagieren sich 600.000 gemeinnützige Organisationen.

Nur wie finden Spender schnell und unbürokratisch Projekte, die sie in der eigenen Stadt oder irgendwo auf dem Globus unterstützen können? „Der digitale Fortschritt hat die kleinen Vereine noch nicht erreicht“, meint Reinhard Löchner, Gründer von Aid2People. Anstoß zu diesem Startup war sein eigener Geburtstag vor zwei Jahren, als Löchner seine Gäste ermuntern wollte, für ein gemeinsames Projekt zu spenden. „Aber so einfach war es dann doch nicht, einen geeigneten, regionalen Verein zu finden.“ Da er aber davon überzeugt ist, jeder sollte seine Feier ganz einfach zu einem Charity-Event gestalten können, gründete er 2017 mit seinem Partner Hermann Paar die Aid2People GmbH und einige Monate später den gemeinnützigen Verein. Sie haben verschiedene Aufgaben, nutzen aber um Kosten zu sparen eine Internet-Plattform.

Der Verein ermöglicht den Kontakt zwischen Spendern und Hilfsprojekten – „und jede Spende kommt zu 100 Prozent bei den Vereinen an“, versichert Löchner. Außerdem haben gemeinnützige Organisationen keinen organisatorischen Aufwand wie das Ausstellen von Spendenquittungen. Das übernimmt Aid2People, ebenso wie die Transferkosten der Überweisungen. Finanziert wird das Angebot überwiegend über Sponsoren. Die gleichnamige GmbH bietet dagegen Unternehmen verschiedene Möglichkeiten, ihr soziales Engagement publik zu machen und für Werbezwecke einzusetzen.

Soeben stellten die Gründer ihre neue Idee vor: einen Wettbewerb für Vereine und ihre Hilfsprojekte. „Unsere Idee dabei ist es, möglichst viele Spender zu mobilisieren“, so Löchner. Vereine können sich auf der Plattform von Aid2People registrieren lassen mit dem Ziel, Gruppenspenden von Freundeskreisen, Nachbarschaftsinitiativen, Abteilungen in Sportvereinen oder Firmen einzuwerben. Die 20 Vereine, die die meisten Spenden einwerben, bekommen von Aid2People 1000 Euro.

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