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Abgeordnete besuchen „Probierwerk“ vor dem Start

Das Probierwerk in Opladen wird in den kommenden Wochen den letzten Schliff bekommen. Die Räume an der Stauffenbergstraße, in der vor einiger Zeit eine große Druckerei ihr Quartier bezog, vereint dann zentral die Startup-Szene der Stadt und viele neugierige Schüler.

Neue Technik steht im Vordergrund. Die Geräte können dort getestet, deren Funktion erlernt und sodann angewendet werden – zu einem recht moderaten Preis, erklärte der Chef der Wirtschaftsförderung Leverkusen (WFL), Frank Obermaier, gestern.

Gemeinsam mit einer Delegation der Wirtschaftsförderung, der Landtagsabgeordneten Eva Lux sowie dem Europaabgeordneten Arndt Kohn (beide SPD) besichtigte Obermaier die noch im Umbau befindlichen 1000 Quadratmeter.

Die Werkstatt, wie sie genannt wird, ist von den Räumen als erstes fertig. Start ist planmäßig im Herbst. Wenn alles glatt läuft, direkt in den Ferien, damit sich Schüler in ihrer Freizeit an der Technik ausprobieren können.

Durch den gemeinsamen Treffpunkt sollen Hemmungen bei den Schülern abgebaut werden. „Für Hauptschüler ist es oftmals etwas unangenehm, in ein Gymnasium zu gehen“, sagt der WFL-Chef.

Technische Geräte, wie ein 3D-Drucker, sind im Probierwerk dann einsatzbereit. Die neuen Erfahrungen bringen einige Vorteile mit sich. „So gewöhnen Jugendliche sich an die neue Arbeitswelt“, betont Obermaier. Der Startschuss für den Restraum ist im November.

Dort gibt zum Beispiel das ZDI-Netzwerks Kurse – so ist der Plan. Ob der nochmal korrigiert werden muss, wird sich zeigen. Denn es hatte bei der Renovierung die ein oder andere Überraschung gegeben. „Da findet man Türen an Stellen, da sollten keine sein“, sagte Lux.

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