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Markt des ausgefallenen Schlemmens

Bei der Aktion „Heimatshoppen“ präsentierten sich Food-Start-ups bei den „Schokoschurken“ an der Limitenstraße in Rheydt.

„Innenstadt bewegt (sich)“ – unter diesem Motto standen die Heimatshoppen-Aktionstage. Dabei hatten verschiedene Food-Start-ups aus Mönchengladbach und der Region am Sonntag beim „Food Market“ die Chance, ihre Produkte vorzustellen. Der fand in den Räumen der „Schokoschurken“ statt. Und wer eine Vorliebe für Süßes hat, kam besonders auf seine Kosten.

Mit von der Partie waren  unter anderem die Who’s Jack GmbH mit veganen Fruchtsnacks, die Eisdealer mit veganem Eis oder auch die Hensen Brauerei. Es scheint einen regelrechten Boom im Food-Start-up-Bereich zu geben. „Immer mehr Leute mögen neue, vielleicht auch ausgefallene Dinge. Die Ernährung repräsentiert heutzutage irgendwie auch den Charakter. Der Markt ist groß, aber die Abnehmer gibt es eben auch“, mutmaßt Besucherin Angelika Kastner.

Melissa Strecker von der Ehren Zuckerwarenfabrike e.K. sieht das ähnlich: „Vor Jahren gab es mal einen Trend hin zu Discountern und möglichst günstigen Lebensmitteln.“ Wie bei einem Pendel, sei irgendwann aber auch eine Gegenbewegung zu verzeichnen. „Das bewusste Essen und der bewusste Umgang, auch mit sich selbst, gewinnt in unserer schnelllebigen Zeit wieder mehr an Relevanz.“

Prinzipiell scheint den Leuten gerade Ausgefallenes zu imponieren. Ausgefallen und gleichzeitig arbeitserleichternd sind die Backboxen von Cakerella. Online hat der Kunde eine große Auswahl an Motivtorten und kann diese nach eigenem Geschmack konfigurieren. „Die einen mögen lieber eine Füllung aus weißer Schokolade, andere präferieren dunkle Schokolade. Auch der Durchmesser der Torte kann individuell festgelegt werden“, erklärt Jan Niklas, Mitbegründer von Cakerella.

Genau auf die eigenen Wünsche abgestimmt, werden alle Zutaten in einer Backbox nach Hause geliefert. Auch mit dabei ist eine genaue Schritt für Schritt Anleitung. Seit sieben Monaten ist Cakerella aktiv und bietet rund 40 Torten zum Selberbacken an. Das Sortiment soll ständig erweitert werden. Die verwendeten Zutaten sind laut Gründer in hochwertiger Konditoreiqualität.

Einen besonders leckeren Lakritzlikör stellte die Firma Lakritzel  vor. „Lecker, der brennt gar nicht im Hals, so wie man das von starkem Schnaps kennt“, stellt Besucher Christoph Franke fest. Kein Wunder, denn der Likör hat nur „25 % vol.“ und ist damit wirklich mild.

Der selbsternannte „Head of Kritzelei“, Falk Kreimeier, weiß ganz genau warum er an diesem Tag mit seinem Likör am Food Market teilnimmt. „Wir stehen hier, weil wir die Leute so gerne „Hmm, das schmeckt aber lecker“ hören möchte“, erzählt er lachend.

Während Mama und Papa sich durch die Köstlichkeiten schlemmen konnten, durften sich die Kinder als besonderen Höhepunkt schminken lassen.

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