NRW

Kreative Floristin findet blumige Nische

Martina Viehweg aus Rheurdt hat sich mit Dienstleistungen rund um Blumen selbstständig gemacht. Mit Erfolg.

Martina Viehweg ließ die Idee, ein eigenes Geschäft zu eröffnen, ein halbes Jahr reifen. „Was kann ich als Floristin am Markt bewegen?“ fragte sich die Floristmeisterin, die bis 2009 die Strohboutique führte. „Der Markt in unserer Branche hat sich in den letzten Jahren verändert“ blickt die 49-Jährige zurück. „Heute kann man Dekorationsartikel und Blumen fast überall bekommen. Da muss ich als Fachfrau anders punkten. Individuelle Beratung vor Ort bekommen die Kunden nicht im Discounter, aber im Fachhandel.“ So entschied sie sich, das Geschäftsfeld „Dienstleistung rund um Blumen“ anzubieten

Im September 2017 eröffnete sie den Blumenwerkraum, der im Namen alles beschreibt was das Geschäft anbietet: Blumen, Handwerk und Raum für Schönes. Sie dekoriert unter anderem zu Hochzeiten, Geburtstagen oder Traueranlässen. Dabei führt sie gerne persönliche Wünsche aus. „Manchmal bringen Kunden schon feste Vorstellungen mit, zum Beispiel aus dem Internet“, erzählt sie. „Manchmal haben sie nur eine grobe Vorstellung.“ Beratung für Dekorationen im Wohn- und Geschäftsbereich bietet sie außerdem an.

Als sie sich überlegte, sich selbstständig zu machen, hatte sie die Idee, in ihrer Werkstatt auch Workshops zu verschiedenen Themen anzubieten. „Die Kundinnen finden es schön, selber etwas herzustellen und sich in netter Runde sich auszutauschen“, sagt die Floristmeisterin. „Do it yourself liegt voll im Trend. Tatsächlich war das eine richtige Entscheidung. Durch die Workshops kommen viele in mein Geschäft, die sonst nicht den Weg zu mir gesucht hätten. Einige bleiben mir als Kunden treu.“

Martina Viehweg bietet monatlich einen Themenkurs an. Wenn eine Gruppe von sechs Personen einen eigenen Termin oder ein eigenes Thema haben will, versucht sie, diesen möglich zu machen. Zu den Adventskursen ist sie allerdings schon ausgebucht.

Bei der Werbung nutzt sie die sozialen Medien und ihre Homepage. Parallel dazu setzt sie auf Gesprächsmarketing, also Weiterempfehlung durch zufriedene Kunden. „Viele Kunden mögen es, wenn sie jede Woche eine kleine Fotoserie geschickt bekommen“, erzählt die Gründerin. „Manche melden sich sogar, wenn ich nicht daran gedacht habe.“

Nach einem Jahr ist die kreative Floristin glücklich, sich in der blumigen Nische selbstständig gemacht zu haben. „Über den Erfolg bin ich positiv überrascht“, sagt sie.

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