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„Alu-Valley 4.0“ in Grevenbroich hat gute Aussicht auf Fördergelder

Das Projekt „Alu-Valley 4.0“ ist von der regionalen Jury des Bundesprogramms „Unternehmen Revier“ zur Förderung empfohlen worden. Mit dem Projektantrag soll der Startschuss für die dauerhafte Vernetzung von Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen gegeben werden, um langfristig ein neues Innovations- und Anwendungszentrum für den energieeffizienten Einsatz von Aluminium im Braunkohle-Revier aufzubauen.

Den entsprechenden Antrag hat der Kreis am Dienstag bei der Bezirksregierung Köln eingereicht. „Mit einem positiven Bescheid rechnen wir bereits Anfang 2019“, sagt Landrat Hans-Jürgen Petrauschke. „Alu-Valley 4.0“ wurde im Kreisausschuss als wichtiger Beitrag zur Begleitung des Strukturwandels vorgestellt.

Mit dem Projektantrag soll der Startschuss für die dauerhafte Vernetzung von Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft und öffentlichen Einrichtungen gegeben werden, um langfristig ein neues Innovations- und Anwendungszentrum für den energieeffizienten Einsatz von Aluminium im Braunkohle-Revier aufzubauen. Dabei hat das innovative Vorgehen Modellcharakter und kann im Erfolgsfall auch auf andere Branchen übertragen werden.

„Die Idee des Valley geht dabei über den Begriff Innovation hinaus. Sie betont vielmehr das intensive Miteinander von Forschung, Entwicklung und Produktion an einem Standort mit einer engen Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie der öffentlichen Hand“, hieß es in den Unterlagen für den Kreisausschuss.

Mit „Alu-Valley 4.0“ wird das Ziel verfolgt, durch die Initiierung entsprechender Investitionen die Wertschöpfung weitgehend in der Region zu halten. „Somit kann das Projekt einen Beitrag zum Kompetenz- und Kapazitätsaufbau sowie zur Qualifizierung und Sicherung von Fachkräften leisten“, heißt es.

Das Know-how in den Betrieben und die Potenziale aus Forschung und Wissenschaft würden für Innovationen, neue Geschäftsmodelle und Start-up-Unternehmen genutzt. „Dies ist ein wesentlicher Beitrag zur Kompensation der negativen Folgen des Strukturwandels“, sagen die Experten vom Kreis.

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