NRW

Dormagen kooperiert bei Co-Working-Projekt mit Chempark

Die Wirtschaftsförderung der Stadt will zeitlich flexible Arbeitsplätze schaffen und diese Startups, Kreativen oder Freien Mitarbeitern anbieten. Auf dem Weg dorthin ist sie jedoch abgebogen, hat die Zielsetzung modifiziert und kann jetzt erste Erfolge verbuchen.

Denn der „Co-Working-Space“, so der offizielle Begriff, wird ans Chemlab-Projekt des Chempark angedockt. Dadurch wird der wichtige Nebeneffekt erreicht, dass Fördermittel fließen, so sagt es André Heryschek, der bei der Wirtschaftsförderung dieses Vorhaben betreut.

Chemlab soll digitale Prozesse und Innovationen fördern, neue Geschäftsmodelle in der Chemie entwickeln und junge Unternehmen unterstützen. Im September begonnen, soll das Projekt zwei Jahre laufen. Und genau daran schließt sich jetzt der Co-Working-Space. Beide Projekte werden unter einem Dach an der Straße Unter den Hecken untergebracht sein. Heryschek hat bereits den ersten „Co-Worker“ an Bord: B.SAB Gmbh aus Damme. „Ein junges Unternehmen, zu dem wir auf der Start-up-com in Köln Kontakt bekommen haben“, erzählt der Wirtschaftsförderer. „Es forscht auf einem Feld, das für Covestro interessant ist.“

Die Ursprungsidee ließ sich aktuell in der geplanten Form nicht verwirklichen, „da war bei Interessenten der Zeitpunkt nicht passgenau oder die vorgesehenen Räume nicht. Die Interessenslagen waren auch recht unterschiedlich“. Einer der damaligen Interessenten, Mike Ludwig von der Werbeagentur „Kopfsturm“ (der das viel beachtete Bürgermeister-Video für die Expo Real entwickelte), will den „Co-Working-Space“ jetzt umsetzen.

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