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500. Gründerstipendium geht an Senseblock

Das Start-up, das von einem Kölner und einem Düsseldorfer gegründet wurde, freut sich über Förderung vom Land. Laut Wirtschaftsministerium hätte man noch viel mehr Stipendien vergeben können.

von Nicole Lange

Seit dem Start des Gründerstipendiums.NRW vor neun Monaten haben sich fast 1000 Gründerinnen und Gründer um eine Förderung beworben. Den 500. Förderbescheid überreichte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart am Montag im Startplatz im Medienhafen an das Köln-Düsseldorfer Gründerteam von Senseblock. Die jungen IT-Experten Sakander Zirai (Köln) und Louis Rose (Düsseldorf) wollen moderne IOT-Techniken (Internet of Things – Internet der Dinge) für Menschen zugänglich machen, die von IT selbst wenig bis nichts verstehen.

„Wir wollen dabei helfen, die verschiedensten kreativen Ideen und Events umzusetzen, für die man eigentlich größeres technisches Know-how braucht“, erläutern die beiden 27-Jährigen, die sich vom Informatikstudium an der Technischen Hochschule Dortmund kennen. Bisher, so Louis Rose, habe man in diesem Bereich häufig als Dienstleister fungiert – für manche Kunden sei der Service aber zu teuer. Mit der finanziellen Unterstützung vom Land wollen die beiden nun also ein Produkt entwickeln, das die Kunden dann ohne große technische Hürden selbst anschließen und nutzen können.

Bis zu drei Gründer eines Unternehmens erhalten beim Gründerstipendium.NRW ein Jahr lang eine monatliche Förderung von 1000 Euro. „Damit sie ihre spannenden Ideen weiter verfolgen können, ohne um ihre Existenz bangen zu müssen“, so Pinkwart. Die Stipendien-Anträge kommen nach seinen Worten aus den unterschiedlichsten Bereichen und belegen, wie lebendig die Gründerszene im Land ist. Einfacher werden soll das Gründen mit dem Gewerbe-Service-Portal des Landes (www.gewerbe.nrw). Damit kann man ein Gewerbe komplett digital an-, um- und abmelden.

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