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Arbeitsschutzmesse will Start-ups fördern

Bei der nächsten Auflage der Messe A + A im November in Düsseldorf gibt es einen Bereich für junge Unternehmen. Auch das Bundeswirtschaftsministerium ist mit einem Pavillon dabei und fördert Start-ups.

Bei der Fachmesse A+A im kommenden November soll es in Halle 10 erstmals eine internationale Start-up-Zone geben, die sich speziell an junge Unternehmen richtet. Damit würden junge und zukunftsorientierte Unternehmen gefördert, erklärten die Veranstalter – quer durch alle Themen der Messe, von der Gesundheits-App über die Virtual-Reality-Brille bis zu Hightech-Textilien. „Uns als Messe ist es wichtig, das Angebot durch neue Ideen zu bereichern“, erklärt Birgit Horn, Director der A+A. „Deswegen fördern wir den Austausch von internationalen Branchen-Newcomern mit Experten aus Wirtschaft, Forschung und Politik.“ Ansprechen wolle man mit dem speziellen Ausstellungsangebot internationale Firmen, die seit weniger als fünf Jahren am Markt tätig sind, weniger als 5 Millionen Euro Jahresumsatz oder Bilanzsumme erzielen und weniger als 20 Mitarbeiter beschäftigen. Diese können zu günstigeren Konditionen Leistungen wie Ausstellerausweise, Eintrittskartengutscheine und mehr bekommen. Auch das Bundeswirtschaftsministerium wird sich auf der Messe mit einem eigenen Pavillon engagieren und mit einem Förderprogramm bis zu 60 Prozent der Ausstellerkosten deutscher Start-ups übernehmen.

Die A + A findet alle zwei Jahre statt, in diesem Jahr vom 5. bis zum 8. November. Mehr als 1900 Aussteller aus rund 60 Ländern geben dann in den Düsseldorfer Messehallen einen Überblick über die neuesten Trends und Produkte rund um die persönliche Sicherheit, die betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Als roter Faden dient dabei die so genannte Highlight-Route mit Konzepten und Lösungen für die Zukunft der Arbeit. Hier werden praktische Produkte wie digitale Hilfsmittel vorgestellt oder innovative Arbeitsplatzmodelle präsentiert. Erwartet werden mehr als 67.000 Fachbesucher aus der ganzen Welt – das wäre in etwa auch die Zahl der letzten Veranstaltung 2017.

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