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Kölner Start-up Roamlike schließt erfolgreich Post-Seed-Runde ab

Roamlike ermöglicht Unternehmen Produktplatzierungen in Ferienunterkünften. Der Mobilfunkanbieter Vodafone und die Nivea-Mutter Beiersdorf konnten bereits als Kunden gewonnen werden – und nun überzeugte das Start-up auch Investoren.

Frisches Geld für das Kölner Start-up Roamlike. In einer Post-Seed-Runde bekam das Unternehmen nach Informationen unserer Redaktion von Investoren insgesamt 200.000 Euro. Das Geld will das Start-up unter anderem in die Weiterentwicklung des eigenen Angebots und die Nutzerakquise stecken. Eine Post-Seed-Runde ist eine Finanzierungsrunde zu einem sehr frühen Zeitpunkt, häufig gibt es zu diesem Zeitpunkt noch kein zu 100 Prozent fertiges Produkt.

Das Start-up ermöglicht Unternehmen Produktplatzierungen in Ferienunterkünften und bringt dafür Firmen mit Anbietern von Ferienwohnungen zusammen. Während Unternehmen ihre Produkte dadurch erlebbar machen können, können die Vermieter aus Sicht von Roamlike ihre Unterkünfte wiederum aufwerten, indem sie beispielsweise gesponserte Möbel aufstellen oder Pflegeprodukte, Getränke oder Snacks auslegen.

Als Werbepartner konnte Roamlike bereits Unternehmen wie Vodafone, Tchibo oder Beiersdorf („Nivea“) gewinnen. Das Start-up will nun weitere Partnerschaften mit Reiseplattformen und Anbietern von Unterkünften schließen. Langfristig denken die Gründer auch über die Platzierung von Werbeprodukten in Taxis oder Büros nach.

Roamlike wurde erst am 18. Dezember 2018 von Jens Büschgens, Hendrik Schubert, Martin Jan Korus und Tim Kohlen in Köln gegründet. Im Frühjahr haben die Gründer ihre Vollzeitjobs aufgegeben, um sich ganz auf ihr Start-up zu konzentrieren, mit dem sie unter anderem das Accelerator-Programm des Startplatz durchlaufen haben. Im Herbst wird das Team im Rahmen des German Accelerator Programms außerdem ins US-Technik-Mekka Silicon Valley reisen, um dort weiter an der eigenen Idee zu arbeiten.

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