Rubrik : Köln

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Von der Uni ins eigene Unternehmen

Damit mehr Absolventen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen, fördert das Land Hochschulen dabei, gründerfreundliche Strukturen aufzubauen. Mit Erfolg?

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Köln NRW

Uber startet jetzt auch in Köln

Der Fahrdienstvermittler baut sein Angebot in Nordrhein-Westfalen aus. Die Taxi-Branche ist besorgt – denn die Erfahrungen aus Düsseldorf verheißen aus ihrer Sicht nichts Gutes.

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Köln NRW

Digitale Hilfe für klamme Kommunen

Das Einholen von Kreditangeboten ist für Kommunen mit viel Aufwand verbunden. Das Start-up Loanboox will dies über eine digitale Plattform vereinfachen – und profitiert speziell in NRW von der hohen Verschuldung der Städte.

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500. Gründerstipendium geht an Senseblock

Das Start-up, das von einem Kölner und einem Düsseldorfer gegründet wurde, freut sich über Förderung vom Land. Laut Wirtschaftsministerium hätte man noch viel mehr Stipendien vergeben können.

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Chronext verpasst Umsatzziele und will frisches Kapital

Die Chronext-Gründer waren Anfang 20, als sie anfingen Luxusuhren über das Internet zu verkaufen. Investoren haben Millionen in das Kölner Start-up gesteckt. Doch nun läuft es offenbar nicht so gut wie erhofft. Was ist da los?

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Das sind die Top 3 des NRW-Hub-Battles 2019

Im Duisburger Landschaftspark traten die besten Start-ups aus den NRW-Hubs gegeneinander an. Der Gewinner kommt auch bei der zweiten Auflage aus Westfalen.

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Unterwegs mit dem Airbnb-Fahnder

Tausende Wohnungen werden in den NRW-Großstädten auf Plattformen wie „Airbnb“ angeboten. In vielen Fällen ist das illegal. Die Stadt Köln spricht sogar von organisierter Kriminalität und will den Wohnraum-Missbrauch stoppen. Dabei setzt sie auf spezialisierte Fahnder.

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Halb Alt, halb Kölsch – „Költ“ kommt in die Läden

Gefühlt seit 1288 „eint“ Düsseldorfer und Kölner eine innige Abneigung. Zwei Jung-Unternehmer wollen die alte Rivalität überbrücken – mit dem Versöhnungsbier „Költ“: Ein Mischmasch aus Alt und Kölsch. Prosit!

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Der Flugsimulator für Chirurgen

Chirurgen am Operationstisch

In einem neuen Trainingszentrum in Köln sollen Unfallchirurgen die Möglichkeit haben, realitätsnah komplizierte Brüche zu operieren – an Amputaten von Körperspendern. Dafür ist „Rimasys“ verantwortlich. Das Start-Up hat das erste chirurgische Trainingszentrum eröffnet.

Bevor ein Pilot einen Airbus mit Passagieren fliegen darf, muss er in vielen Stunden lernen, einen Simulator perfekt zu steuern. In der praktischen Ausbildung von Unfallchirurgen gab es bislang keine Art von „OP-Simulator“. Mediziner üben an künstlichen Knochen und als Studenten an unverletzten Humanpräparaten im Anatomie-Kursus. „Das bereitet einen Arzt aber nur bedingt auf den Operationsalltag vor“, sagt Robert Holz. Der 35 Jahre alte Leverkusener ist einer von drei Geschäftsführern der Firma  „Rimasys“. Fragt man die Jungs, was sie beruflich machen, sagen sie: „Knochen brechen.“

Tatsächlich stellt ihre Firma – und das mag befremdlich klingen – „realitätsnahe Frakturen mit geschlossenem Weichteilmantel“ her. Das heißt: Sie bieten Ärzten die Möglichkeit, an Körperspendern spezielle Operationen zu üben – einen komplizierten Beinbruch etwa. Ziel ist es, bestimmte schwierige Brüche und Verletzungen besser zu verstehen, und Ärzten in der Aus- und Fortbildung realistische Frakturen zeigen zu können. Die Mediziner können an den Körperteilen das üben, was sie später unter größtem Stress und Zeitdruck im Operationssaal können müssen.

„Endlich darf ich als Chirurg fliegen“

Im Gebäude des „Bio Campus Cologne“ im Kölner Westen hat das Start-Up „Rimasys“ am Freitag ein chirurgisches Trainingszentrum eröffnet. „Cadlab Academy“ haben sie das Zentrum genannt, in dem drei Operationssäle mit zehn OP-Tischen stehen. Bis zu 60 Mediziner können hier gleichzeitig trainieren. „Die Chirurgen müssen das jetzt nicht mehr in der Klinik lernen, sondern quasi am Simulator, dem Amputat eines Körperspenders – bevor sie am lebenden Patienten operieren“, sagt Marc Ebinger, ebenfalls Geschäftsführer bei „Rimasys“.

Chefchirurg Matthias Münzberg, Leiter des Bereichs Berufsgenossenschaften der Kliniken Ludwigshafen und Tübingen, sagt: „Endlich darf ich als Chirurg fliegen.“ Er hat ständig mit komplizierten Brüchen zu tun und schon sehr viele Schwerverletzte nach Arbeitsunfällen operiert. „Es gibt so viele unterschiedliche Brüche“, sagt er. „Und es passiert oft, dass ein Facharzt eine Fraktur auf dem OP-Tisch hat, die er erst einmal operiert hat.“ 50 Mal wäre besser, im Alltag kommen manche komplizierten Brüche aber nur selten vor. Münzberg hält viel von der Möglichkeit, dass Ärzte wie Piloten an einem Simulator spezielle Frakturen auch mal dreimal nacheinander üben können, „ohne Alltagsstress und Zeitdruck“, das sei für Anfänger genauso wertvoll wie für Spezialisten.

Miriam Luxenhofer gehört mit 24 Jahren zu den Anfängern. Sie studiert im zehnten Semester Medizin in Heidelberg und operiert am Freitag im Kölner Trainingszentrum zum ersten Mal eine Handgelenkfraktur. „Das ist zwar ein relativ häufiger Bruch, aber als Studenten operieren wir ja eigentlich gar nicht“, sagt sie. Sie fixiert das gebrochene Gelenk mit einer Titanplatte und Schrauben. „Es hat ganz gut geklappt, dafür dass es das erste Mal war“, sagt sie.

Kliniken können die Operationssäle etwa für das Training ihrer OP-Teams buchen. Auch Medizintechnik-Unternehmen gehören zur Zielgruppe. Anmeldungen gibt es wohl schon genug.

 

Foto: Rimasys

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Köln Nachrichten Rest der Welt

Fitnesstracker gibt es auch für Hund und Pferd

Viele Menschen nutzen Geräte, um ihre Fitness zu messen. Nun gibt es erste Angebote für Hund und Pferd.

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